E-Jugend-Saison 2018/2019:

Erstes Saisonspiel unserer E-Jugend - Heimspiel gegen den TSV Steinsfurt

Mit viel Spannung war es erwartet worden – das erste Saisonspiel unserer frisch formierten E-Jugend. Am vergangenen Sonntag war es dann endlich so weit und unser Nachwuchs startete mit einem Spiel gegen den TSV Steinsfurt in seine allererste Handballrunde.

Die Aufgabe war nicht leicht, denn der TSV Steinsfurt hat bereits einige Saisonspiele absolviert und verfügt schon über etwas mehr Spielpraxis.

Dennoch schlug sich unsere E-Jugend äußerst wacker. Im Angriff erzielten Jakob, Freya und Maja ihre ersten Saisontore. Hinten verteidigte man mit vereinten Kräften und konnte sich zudem mit Moritz auf einen sicheren Rückhalt verlassen. Dennoch konnte Steinsfurt seine etwas größere Erfahrung ausspielen und 6 Tore erzielen. Aus dem 3:6 für Steinsfurt bei Abopfiff wurde mit der in der E-Jugend gültigen Multiplikatorregelung ein 9:30.

Unsere E-Jugend hat jetzt eine gute Woche Verschnaufpause bevor sie in der kommenden Woche am Dienstag Abend auf das Team aus Sandhausen/Walldorf trifft.

Es spielten: Moritz im Tor, Julius, Tillmann, Ewenn, Johann, Jakob (1), Freya (1), Anna, Maja (1)

Saison 2016/2017:

TSG Ziegelhausen vs. PSV Heidelberg: 30:30

Der erste Punkt ist da! Am vergangen Sonntag empfingen unserer Herren die Reserve des Polizeisportvereins Heidelberg. Die Vorzeichen standen an diesem Nachmittag nicht gut für unsere Mannen, da gleich mehrere wichtige Spieler für die TSG nicht einsatzfähig waren. Dennoch starteten wir optimistisch in das Spiel und wollten eine der letzten Chance auf ein paar Saisonpunkte unbedingt nutzen.

Zu Beginn des Spiels scheiterten die Mannen um den Spielertrainer Barabas häufig am stark aufgelegten Tormann der Heidelberger. Dennoch konnte sich die Mannschaft nach einem Fünftorerückstand durch überlegte und kluge Spieleröffnungen durch Kling und Lauer sowie durch eine gute Moral der gesamten Mannschaft auf bis zu einem Tor an den Gegner herankämpfen. Nach der Pause wurde aus der Not eine Tugend, sodass Spielertrainer Barabas auf Rückraum links spielte und von dieser für ihn neue Position achtmal netzen konnten. Neben ihm ragten Lauer und Kling heraus, die auch je 8 Mal das Rund in die Maschen zimmerten. Des Weiteren konnte sich die Mannschaft auf ihren immer stärker werdenden Schlussmann Huber verlassen, der durch spektakuläre Paraden dem Gegner das Handballspielen zur Qual machte. In der Schlussphase war das Spiel durch Führungswechsel geprägt und endete für den TSG Ziegelhausen höchst positiv mit einem 30:30.

Im Spiel war den Handballern der TSG deutlich anzumerken, dass zum Ende einer langen und turbulenten Saison befreit aufspielen konnten.

Es spielten: Huber und Stafforst im Tor, Kling (8), Lauer (8), Barabas (8), S. Matheis (2), Wolf (2), Maier (2), Holub, C. Matheis, Keth

Nun freuen wir uns alle auf unser letztes Saisonspiel am 30.04 um 17.15 Uhr auf dem Köpfel. Der TSVG Malsch wird zu Gast sein. Auch hier werden wir versuchen, nach dem ersten Saisonpunkt nun auch noch den ersten Saisonsieg einzufahren.

Über jegliche Unterstützung würden wir uns sehr freuen.

TSG Dossenheim vs. TSG Ziegelhausen: 39:30

Langsam aber sicher neigt sich die laufende Saison für unsere Herren dem Ende zu und bereits am vergangenen Sonntag absolvierte sie das letzte Auswärtsspiel dieser Spielzeit. Geladen hatte dazu die TSG Dossenheim – der aktuell Tabellenzweite in unserer Liga. Keine ganz einfach Aufgabe also für unsere Herren, die weiterhin das Schlusslicht der zweiten Kreisliga bilden.

Dennoch machten sie vor allem in der ersten Hälfte ihre Sache gut. Nach einem etwas holprigen Start kamen sie nach und nach immer besser ins Spiel. Vor allem unser Angriff erwies sich dabei als Erfolgsgarant, denn die offensive Dossenheimer Deckung machte es uns relativ leicht, Tore aus dem Rückraum oder über den Kreis zu erzielen. Nach 20 Minuten hatten wir einen anfänglichen 7:3-Rückstand wieder ausgeglichen und konnten auch in Folge das Spiel offen halten. Dossenheim gewann erst unmittelbar vor der Pause wieder Oberhand, als wir uns mit unnötigen Zeitstrafen selber dezimierten.

Die gute Leistung im Angriff und der ausgeglichene Spielstand täuschten aber etwas darüber hinweg, dass wir in der Abwehr eigentlich keine gute Leistung zeigten. Zwar hatten unsere beiden Torhüter einen guten Tag erwischt, in der Deckung standen wir jedoch nicht kompakt genug und halfen uns gegenseitig viel zu wenig aus.

Dies rächte sich im zweiten Spielabschnitt, als unsere Tormaschinerie im Angriff ins Stottern kam. Dossenheim gelang im Gegenzug gegen unsere lückenhafte Abwehr fast immer ein Tor und konnte seine Führung stetig ausbauen. Zudem gaben wir unserem Gegner mit unvorbereiteten Abschlüssen und riskanten Abspielen viele Gegenstoßmöglichkeiten, die die junge und schnelle Dossenheimer Mannschaft ebenfalls fast immer in Tore ummünzen konnte. 15 Minuten nach Wiederanpfiff war aus dem 2-Tore-Rückstand zur Pause ein 10-Tore-Rückstand geworden. Auch wenn wir uns danach wieder etwas stabilisierten und im Angriff wieder etwas besser trafen, konnten wir diesen Rückstand nicht mehr aufholen und mussten und mit 30:38 geschlagen geben.

Mit einer guten ersten und einer durchwachsenen zweiten Hälfte endet also das letzte Auswärtsspiel. Es verbleiben zwei Heimspiele für unsere Herren, von denen beim ersten am kommenden Sonntag der PSV Heidelberg zu Gast auf dem Köpfel sein wird.

Es spielten: Huber und Stafforst im Tor, Holub, Poggenhans (4), S. Matheis (3), C. Matheis, Lauer (4), Keth, Wolf (5), Barabas (1), Kling (4), Stupp (9/2)

TSG Ziegelhausen vs. TV Dielheim: 25:30

Am Sonntag war der TV Dielheim zu Gast auf dem Köpfel. Das Hinspiel war uns allen noch gut in Erinnerung geblieben. Mit 4 roten Karten zahllosen Zeitstrafen war er der in dieser Hinsicht sicherlich negative Höhepunkt der Saison gewesen – umso wichtiger war es uns, uns in diesem Spiel gut zu präsentieren. Es wurde kein einfaches Spiel.

Dielheim war uns zahlenmäßig deutlich überlegen, konnte so von Beginn an aufs Tempo drücken und überraschte uns so oftmals mit schnellen Gegenangriffen. Sie trafen damit einen relativ wunden Punkt, da unser Rückzugsverhalten im Verlauf der ersten Hälfte stetig nachließ und die zweite Welle oft nur halbherzig verteidigt wurde. Die Chancen zum Gegenangriff eröffneten wir zudem häufig selbst, da wir zu unvorbereitet und unpräzise abschlossen. Dielheim konnte Tor um Tor wegziehen und sich bis zur Pause einen komfortablen 6-Tore-Vorsprung aufbauen.

Der Pausentee tat uns jedoch sehr gut, denn wir kamen deutlich verbessert aus der Kabine. Dies galt vor allem für unsere Abwehr. Wir standen dort jetzt sehr viel kompakter und hatten Würfe aus dem Rückraum deutlich besser im Griff, auch wenn wir nicht alle Anspiele an die massigen Kreisläufer unterbinden konnten. Im Angriff nahmen wir uns die Halbzeitansprache zu Herzen, ließen den Ball länger laufen und suchten klarere Chancen.

Diese Steigerung schlug sich natürlich auch im Spielstand wieder, wo wir bis auf 3 Tore herankamen. Dass es noch einmal richtig spannend wurde, verhinderten wir vor allem selbst, indem wir uns in diesen Phasen mal wieder durch unnötige Zeitstrafen selber dezimierten oder den Ball im Angriff doch wieder unnötig leicht hergaben.

Das Endergebnis von 30:25 ist deshalb nicht unbedingt unverdient, unsere Herren haben aber eine kämpferische zweite Hälfte gezeigt, die viel Spaß gemacht hat. Für sie folgt jetzt erst einmal eine längere Erholungspause, bevor sie Anfang April im letzten Auswärtsspiel der Saison bei der TSG Dossenheim antreten.

SG Walldorf vs. TSG Ziegelhausen: 28:20

Wieder kein Erfolgserlebnis für unsere Herren: Bei der SG Walldorf mussten sich unsere Herren nach 60 nervenaufreibenden Minuten mit 28:20 geschlagen geben. Dabei standen die Vorzeichen gar nicht mal schlecht – mit einem recht breiten Kader traten wir die Fahrt nach Walldorf an und kamen mit Anpfiff direkt gut in die Partie. Der Erfolgsgarant war in der Anfangsviertelstunde vor allem die Abwehr, die kompakt stand, wenig Lücken bot und unseren Gegner somit oft zu Zeitspiel nötigte.

Im Angriff kam uns die offensive Walldorfer Deckung zugute, bei der sich regelmäßig große Lücken boten und gute Wurfpositionen ergaben. Lediglich der Torabschluss ließ etwas zu Wünschen übrig. Nach 10 Minuten führten wir so mit 4:6.

Ärgerlicherweise gelang es uns dennoch nicht, diese gute Leistung über die komplette erste Hälfte zu halten. Wir gaben Walldorf dadurch die Möglichkeit, wieder zu verkürzen und bis zur Pause sogar noch eine 3-Tore-Führung aufzubauen – ein nicht wirklich treffender Pausenstand, denn während der kompletten ersten Hälfte hatten wir eigentlich auf Augenhöhe mithalten können. In einer Hinsicht unterschieden sich beide Teams jedoch extrem: der Chancenverwertung, was besonders in der zweiten Hälfte offensichtlich wurde.

Es war teilweise zum Haareraufen, wir fahrlässig Chancen aus besten Wurfpositionen vergeben wurden. Während den ersten 10 Minuten nach Wiederanpfiff gelangen uns gerade einmal 3 Tore, während Walldorf seinen Vorsprung munter auf 20:13 ausbauen konnte. Dieser Trend verstärkte sich im Laufe des zweiten Spielabschnitts eher noch, so dass Walldorf seinen Sieg mit 28:20 sicher nach Hause fahren konnte.

Viel Zeit, um an dieser Niederlage zu knabbern bleibt für unsere Herren jedoch nicht. Bereits am kommenden Sonntag ist um 17:15 der TV Dielheim zu Gast.

Es spielten: Stafforst im Tor, S. Matheis (1), C. Matheis (1), Poggenhans (4), Lauer (3), Keth, Specht (3), Wolf (1), Barabas (2), Kling (2), Stupp (3/1)

TSG Ziegelhausen vs. SC Wilhelmsfeld: 20:23

Am vergangenen Dienstag war es mal wieder soweit: Das immer junge Derby gegen den SC Wilhelmsfeld stand an – eine von außen betrachtet wenig spannende Angelegenheit zwischen dem Tabellendritten Wilhelmsfeld und uns, dem Tabellenschlusslicht.

Aber natürlich geht es bei so einem Spiel immer um das Prestige, so dass unsere Herren besonders motiviert und mit viel Ehrgeiz in dieses Spiel gingen, auch wenn sich zu dem (aufgrund einer Spielverlegung) ungewöhnlichen Termin am späten Dienstag Abend nur eine Handvoll Zuschauer in der Köpfelhalle eingefunden hatte.

Vor allem in der Abwehr war der Ehrgeiz von Anfang an bemerkbar, wo wir im Vergleich zu den vorherigen Spielen mit viel mehr Konsequenz zupackten und kompakter standen. Immer wieder zwangen wir unseren Gegner dadurch zu unpräzisen Würfen aus dem Rückraum oder riskanten Anspielen an den Kreis.

Im Angriff ließen wir uns hingegen selber von einer aggressiven und offensiven Abwehrformation beeindrucken. Anstatt den Ball mit viel Tempo und Bewegung laufen zu lassen, rieben wir uns oft in Einzelaktionen auf oder schlossen zu unvorbereitet ab. Dennoch machten wir in der ersten Hälfte insgesamt ein sehr gutes Spiel und konnten mit dem Tabellendritten auf Augenhöhe mithalten.

Bei Ertönen des Pausensignals leuchtete sogar eine Führung mit einem Tor von der Anzeigetafel – eine absolute Seltenheit in dieser Saison, die wir auf keinen Fall leichtfertig hergeben wollten.

Und doch taten wir genau dies als wir in der zweiten Hälfte den Wiederanpfiff wie so oft in dieser Saison verschliefen. Über 5 Minuten lang gelang uns kein Tor, während wir Wilhelmsfeld in der Abwehr zu viele Lücken anboten. Innerhalb kurzer Zeit war aus der 11:10 Führung ein 11:14 Rückstand geworden. Danach wachten wir endlich wieder auf, brachten deutlich mehr Bewegung in den Angriff und mehr Sicherheit in den Abschluss. Dennoch konnten wir diesen Rückstand nicht mehr umbiegen und liefen ihm bis zum Ende hinterher.

Schlussendlich muss man sagen, das 40 gute Minuten nicht ausreichen, um ein Spiel zu gewinnen. Unsere Herren haben jetzt eine längere Erholungspause bis Anfang März, um dann noch einmal in der Endphase der Saison richtig angreifen zu können.

Es spielten: Huber und Stafforst im Tor, Holub, Poggenhans (2), S. Matheis (2), C. Matheis, Lauer (2/1), Keth, Coellejan (1), Maier (3), Kling (4), Stupp (6/4)

SG Nußloch vs. TSG Ziegelhausen: 32:25

Bereits am späten Samstag Abend waren unsere Herren zu Gast bei der SG Nußloch. Im Hinspiel hatten wir uns nach einer spannenden Partie nur denkbar knapp geschlagen geben müssen. Dies stimmte uns auch für diese Partie zuversichtlich – zumal unsere Personalsituation im Vergleich zu den letzten Spielen deutlich entspannter aussah.
Wir begannen gut, ließen den Ball im Angriff schnell und mit viel Druck laufen und erspielten uns viele gute Torchancen. Die Abwehr bereitete uns hingegen schon eher Sorgen.Vor allem in der Anfangsphase stimme die Zuordnung oft nicht; wir verschoben nicht schnell genug und waren so gegen einen eigentlich beherrschbaren Nußlocher Angriff oft den entscheidenden Schritt zu spät.

Dennoch konnten wir das Spiel dank eines guten Angriffs uns eines sicheren Rückhalts offen gestalten.
Einen ersten Dämpfer erhielt unser Spiel nach 15 Minuten als einer unserer Spieler nach einer äußerst harten Entscheidung vom Platz gestellt wurde. Dennoch spielten wir weiterhin nicht schlecht. Erst gegen Ende der ersten Hälfte gingen uns im Angriff zunehmend die Ideen aus. Dadurch konnte sich Nußloch erstmals etwas absetzen und mit 3 Toren Vorsprung in die Kabine gehen.

Mit Beginn der zweiten Hälfte stabilisierten wir uns wieder, kämpften uns stark zurück und konnten wieder ausgleichen. Letztendlich standen wir uns in den letzten 15 Minuten aber mal wieder selber im Weg. Mit unnötigen Zeitstrafen in der Abwehr, unklaren Aktionen im Angriff, gepaart mit schlechten Torabschlüssen machten wir es Nußloch leicht, die Führung wieder zu übernehmen und bis zum Ende sogar auf 7 Tore auszubauen.
Dennoch haben unsere Herren über weite Strecken eine gute Leistung gezeigt, diese aber leider nicht konstant halten können. Viel Zeit zur Erholung bleibt für unsere Herren nicht – bereits diesen Dienstag wird das Spiel gegen den SC Wilhelmsfeld nachgeholt. Anwurf ist um 20:15 Uhr in der Köpfelhalle.

Es spielten: Stafforst im Tor, Holub (3), Poggenhans (6), C. Matheis, Lauer (1), Keth, Specht (2), Barabas (1), Maier (1), Kling (2), Stupp (9/5)

TSG Ziegelhausen vs. TSVG Malschenberg: 19:29

Keine ganz einfache Aufgabe wartete an diesem Wochenende auf unsere Herren: Mit des TSVG Malschenberg statte der immer noch ungeschlagenene Tabellenführer unseren von Verletzungen und Absagen dezimierten Herren einen Besuch ab. Angesichts dieser klaren Kräfteverhältnisse besannen wir uns auf unsere Kämpfertugenden und nahmen uns vor, zumindest eine couragierte Leistung abzuliefern.

Malschenberg unterstrich mit Anpfiff seine Qualität. Viele gute Rückraumschützen und ein schnelle Spiel stellten unsere wenig eingespielte Abwehr oft vor Probleme. Im Angriff machten wir uns hingegen mit einer schlechten Chancenverwertung und einigen einfachen Ballverlusten selber das Leben schwer, hatten zum Teil aber auch Probleme, uns gegen eine engagiert zupackende Abwehr wirklich gute Torchancen zu erarbeiten.

Dennoch macht die Mannschaft, die auf dem Feld stand, ihre Arbeit in weiten Teilen gut, steigerte sich während der gesamten ersten Hälfte kontinuierlich und konnte in den letzten 10 Minuten vor der Pause sogar auf Augenhöhe mit dem Tabellenprimus mithalten.

Den Wiederanpfiff verschliefen unsere Herren jedoch wie so oft in dieser Saison. Fehlende Absprachen in der Abwehr und ein uninspiriertes, fehlerhaftes Spiel im Angriff führten dazu dass Malschenberg seine Führung schnell auf 10 Tore ausbauen konnte. Auch wenn wir uns in Folge wieder steigerten und sowohl vorne als auch hinten besser spielten, gelang es uns nicht, diesen Rückstand noch einmal zu verkürzen, so dass das Spiel beim Stand von 19:29 endete.

Insgesamt haben unsere Herren in diesem schwierigen Spiel doch viele gute Ansätze gezeigt und phasenweise die Stirn bieten können. Malschenberg war an diesem Tag aber doch etwas zu stark für unsere Mannschaft. Interessant wird es am kommenden Wochenende, wenn unsere Herren nach Nußloch fahren. In Hinspiel mussten sie sich mit nur einem Tor geschlagen geben – man darf gespannt sein.

Es spielten: Huber und Stafforst im Tor, S. Matheis (2), C. Matheis, Holub (1), Poggenhans (3), Keth (1), Specht (1), Barabas (3), Maier (1), Stupp (7/2)

TSG Ziegelhausen vs. TV Neckargemünd: 27:34

Das erste Heimspiel des Jahres war für unsere Herren gleich ein wichtiges: Mit dem TV Neckargemünd kam der aktuell direkte Tabellennachbar zu Besuch auf den Köpfel.

Nach der sehr guten Leistung im vergangenen Saisonspiel gegen Bammental waren unsere Erwartungen für diese Begegnung hoch, wir kamen jedoch denkbar schlecht ins Spiel. Größtes Sorgenkind war von Beginn an unser Angriff. Viele Unkonzentriertheiten und vor allem zahlreiche ungenaue Abschlüsse führten dazu, dass uns nach einem frühen ersten Tor über 10 Minuten lang kein erfolgreicher Abschluss mehr gelang.

Neckargemünd zog Tor um Tor weg und lag nach 10 Minuten bereits mit 5 Toren vorne. Unser Spiel verlor dadurch zunehmend an Ruhe. Statt eines geordneten Spielaufbaus schlossen wir zu oft zu früh und unvorbereitet ab und gaben so Neckargemünd die Chance zu schnellen Gegenstößen. Auch in der Abwehr erreichten wir an diesem Tag nicht wirklich Normalniveau. Oft fehlte es an Konsequenz und der Schnelligkeit im Verschieben.

Nach einer schwierigen Anfangsviertelstunde stabilisierten wir uns etwas und verwandelten jetzt eher unsere Chancen im Angriff. Dennoch bekamen wir keinen wirklichen Zugriff und ließen Neckargemünd das Spiel machen. Beim Stand von 9:17 ging es zur Halbzeit in die Kabine.

Im zweiten Durchgang profitierten wir davon, dass der etwas älteren Mannschaft Neckargemünds langsam die Puste ausging und kamen im Angriff aus dem Rückraum zu einfachen Toren. So gelang es uns zumindest, einen weiteren Durchmarsch Neckargemünds zu verhindern und die Tordifferenz konstant zu halten. In einer zunehmend hitzigen und hart geführten Partie konnten wir dennoch nicht mehr verkürzen und mussten uns am Ende mit 27:34 geschlagen geben.

Aufgrund einer Spielverlegung haben unsere Herren jetzt eine kurze Verschnaufpause im Abstiegskampf bevor sie am 05.02. zu Hause gegen den TSV Malschenberg – den aktuellen Tabellenführer – antreten.

Es spielten: Huber und Stafforst im Tor, Holub, Poggenhans (5), S. Matheis, C. Matheis, Lauer (6/4), Keth (1), Specht (3), Barabas (1), Maier (1), Kling (2), Stupp (8)

TV Bammental vs. TSG Ziegelhausen: 30:28

Im ersten Saisonspiel des Jahres traten unsere Herren auswärts beim TV Bammental an. Das Hinspiel gegen diesen Gegner war uns allen noch gut in Erinnerung geblieben: Nach einer überraschend starken Leistung von Bammental hatten wir uns Anfang Dezember mit 13 Toren Differenz geschlagen geben müssen. So einfach wollten wir es unserem Gegner im neuen Jahr nicht machen. Die fast 5 Wochen Spielpause hatten unsere Herren genutzt, um tüchtig an ihrer Fitness und einigen Spielelementen zu arbeiten. Zudem konnten wir auf einen fast vollständigen Kader zurückgreifen, um der jungen, schnellen Mannschaft aus Bammental die Stirn bieten zu können.

Wir kamen sehr gut in die Partie und überraschten unseren Gegner mit einer ungewohnten Abwehrformation, durch die wir den gegnerischen Spielfluss in der Anfangsphase gut unterbinden konnten. Gerade einmal 1 Tor in den ersten 8 Minuten war die Folge. Im Angriff kamen wir vor allem über den Rückraum und den Kreis zu relativ einfachen Toren und hatten uns so schnell eine 4-Tore-Führung herausgespielt. Nach und nach verließ uns jedoch die Ruhe im Spielaufbau. Mit etwas überhasteten Abschlüssen und einfachen Ballverlusten gaben wir den konterstarken Gegnern die Möglichkeit, wieder ins Spiel zu finden. Dennoch lagen wir fast die komplette erste Hälfte in Führung und kassierten erst kurz vor dem Pausensignal den Ausgleich zum 12:12.

Im zweiten Abschnitt öffnete Bammental seine Abwehr. Dadurch ergaben sich immer wieder große Lücken in der Deckung, die uns einfache Torchancen ermöglichten. Es gelang uns jedoch nicht, aus diesen Abwehrfehlern Kapital zu schlagen, da uns selber in der Verteidigung die Konsequenz der Anfangsviertelstunde fehlte. Dennoch blieb das Spiel bis zum Ende hin offen.

Die sehr offensive Abwehr der Gegner hatte uns bis dahin jedoch schon viel Kraft gekostet, was man uns deutlich anmerkte. Nur über große Mühen kamen wir zu Toren, ließen im Gegenzug Bammental jedoch zu viel Raum zum Angreifen. Zudem mischten sich wieder einige einfache Ballverluste in unser Spiel, die dem Gegner schnelle Gegenstöße ermöglichten. Letztendlich mussten wir uns mit 30:28 nur äußerst knapp geschlagen geben.

Trotz der Niederlage war in unserem Spiel dennoch eine klare Steigerung erkennbar. Gegen einen Gegner, der uns vor einem Monat noch stark überlegen war, konnten wir auf Augenhöhe mithalten und hätten einen Punktgewinn verdient gehabt. Das macht viel Mut für das nächste, sehr wichtige Spiel am kommenden Wochenende, wenn der direkte Tabellenkonkurrent Neckargemünd zu uns auf den Köpfel kommt.

Es spielten: Huber und Stafforst im Tor, Holub (1), S. Matheis (3), C. Matheis, Poggenhans (6), Kling (4), Keth, Wolf (2), Specht (2), Maier (2), Stupp (8/2)

TSV Malsch vs. TSG Ziegelhausen: 41:25

Sehr lang war die Anfahrt unserer Herren zum letzten Saisonspiel des Jahres in Malsch. Ähnlich weit auseinander waren auch die Tabellenplatzierungen der beiden Mannschaften mit den klar in der oberen Tabellenhälfte angesiedelten Malschern. Ein Sieg wäre als Ziel also vermessen gewesen - dennoch nahmen wir uns vor, uns als Jahresabschluss noch einmal von unserer besten Seite zu präsentieren und den Malschern das Spiel nicht kampflos zu überlassen.

Dies gelang mit Spielbeginn relativ gut. Vor allem die Abwehr zeigte sich im Vergleich zu den letzten Ligaspielen deutlich verbessert und stand deutlich dichter. Im Angriff überwogen zwar statt Spielzügen eher Einzelaktionen - diese reichten aber aus, um Lücken in der Malscher Abwehr auszumachen. Dennoch konnte sich Malsch absetzen und die Führung kontinuierlich ausbauen, was vor allem unserer schlechten Trefferquote geschuldet war. Der für die Mannschaft ungewohnt harzige Ball und ein paar Unaufmerksamkeiten führten immer wieder zu technischen Fehlern und Fehlwürfen, die Malsch Kontermöglichkeiten eröffneten.

Zur Halbzeitpause ging es also mit 7 Toren Rückstand in die Kabine, dennoch hatte sich die Mannschaft eigentlich gut präsentiert und hätte bei einer besseren Trefferquote durchaus mithalten können. Zu Beginn der zweiten Hälfte steigerte das Team sich sogar noch etwas und hielt die Tordifferenz konstant. Bei nur 7 Feldspielern war es natürlich klar, dass sich dieses Tempo nicht ewig aufrechterhalten ließ, und so ging unseren Herren 15 Minuten nach Wiederanpfiff sehr deutlich die Puste aus. Immer mehr Unaufmerksamkeiten und überhastete Abschlüsse streuten sich in unser Spiel. In der Abwehr fehlte die Schnelligkeit auf den Beinen und auch das Rückzugsverhalten stimmte nicht mehr.

Malsch nutzte dies gut aus, beschleunigte das Spiel und kam über schnelle Gegenstöße zu leichten Toren. Innerhalb von 15 Minuten hatten sie ihre Führung schon auf 12 Tore und bei Abpfiff schlussendlich auf 16 Tore ausgebaut.
Das Ergebnis wird der Leistung der Mannschaft an diesem Abend also nicht so sehr gerecht. Es ist etwas schade, dass das Team in den letzten 15 Minuten etwas eingebrochen ist und sich so um ein etwas engeres Ergebnis gebracht hat. Während der kurzen Winterpause wird das Team jetzt etwas an der Fitness arbeiten, um dann im neuen Jahr auch über 60 Minuten angreifen zu können.

Das erste Spiel 2017 findet am 14.01 um 18:30 Uhr auswärts in Bammental statt.

Es spielten: Stafforst im Tor, S. Matheis (2), C. Matheis, Poggenhans (8), Lauer (3), Kling (3), Specht (4), Wolf (5)

TSG Ziegelhausen vs. TV Bammental: 23:36

Auch beim letzten Heimspieltag am vergangenen Samstag Abend gab es für unsere Herren nichts zu holen. Gegen die Gäste aus Bammental musste sich das Team mit 23:36 geschlagen geben- ein recht deutliches Ergebnis, das nach der Tabellenkonstellation nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre.

Bammental spielte jedoch – wohl auch aufgrund von Verstärkung aus der ersten Mannschaft überraschend stark auf und ließ unseren Herren kaum eine Chance. Gerade im Angriff lief der Ball druckvoll, schnell und nahezu fehlerfrei, so dass sich immer wieder große Lücken in unserem Abwehrverbund auftaten.

Verschärfend kam hinzu, dass auch unsere Herren nicht gerade ihre beste Saisonleistung ablieferten. Gegen die guten gegnerischen Rückraumschützen stand unsere Abwehr oft schlecht und verteidigte viel zu passiv und nicht kompakt genug. Bammental brauchte somit oftmals nur wenige schnelle Pässe, um nahezu unbedrängt zum Abschluss zu kommen.Beim Stand von 11:20 ging es in die Kabine.

Durchgang zwei brauchte keine große Besserung und ähnelte der ersten. Zwar stand unsere Abwehr nun teilweise stabiler, im Angriff aten wir uns jedoch weiterhin schwer und scheiterten zudem oft am gut aufgelegten gegnerischen Torhüter. Bammental konnte deshalb die Führung weiter ausbauen und den Sieg ungefährdet nach Hause bringen.

Es spielten: Huber und Stafforst im Tor, Holub (1), S. Matheis (2), Poggenhans (3), Lauer (5/3), Kling (8), Specht (3), Wolf (1), Coellejan

PSV Knights Heidelberg vs. TSG Ziegelhausen: 30:26

Ein sehr wichtiges Spiel stand an diesem Sonntag für unsere Herren an, denn mit dem PSV Heidelberg ging es nicht nur gegen den stadtinternen Rivalen, sondern auch gegen einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller. So wurde es die zu erwartende niederklassige, aber kämpferische Partie, die über weite Strecken der ersten Hälfte ausgeglichen verlief.

Zwar führte der PSV über weite Stecken mit 1-2 Toren, konnte sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Größtes Problem unseres Spiels war wieder einmal die Abwehr. Besonders von den Halbpositionen und über den Mittelblock fielen viel zu einfache Tore, da nicht konsequent genug verteidigt wurde, die Absprachen schlicht fehlten oder nicht schnell genug verschoben wurde, um Lücken zu schließen.

Lange Zeit konnten wir diese Abwehrdefizite ausgleichen, weil sich auch die Abwehr des PSV nicht gerade mit Ruhm bekleckerte und uns das Torewerfen ähnlich einfach machte, wenn wir mit Tempo aus der Bewegung kamen. Nach etwa 20 Minuten stotterte unsere Tormaschinerie jedoch, so dass sich der PSV seine Führung erstmals auf 5 Tore ausbauen konnte und diese auch bis zur Halbzeitpause verteidigte.

Die zweite Hälfte begann für uns nicht besser. Im Angriff stellten wir nach und nach das Spielen ein, kamen über Einzelaktionen dennoch sehr oft zu guten Chancen, bei denen wir jedoch häufig am gegnerischen Torhüter scheiterten. Da auch in unserer Abwehr keine Steigerung erkennbar war und der PSV teilweise nahezu ungestört treffen konnte, lagen wir 10 Minuten nach Wiederanpfiff bereits 8 Tore zurück. Wir steigerten uns in Folge jedoch wieder und kämpften uns bis 5 Minuten vor Schluss noch einmal bis auf 4 Tore heran. Die Aufholjagd begann jedoch zu spät, um die drohende Niederlage noch abzuwenden. Das Spiel endete beim Stand von 30:26.

Es spielten: Huber und Stafforst im Tor, Holub (1), S. Matheis (1), C. Matheis, Poggenhans (10),  Lauer (3/1), Kling (7), Specht (3), Wolf (1), Coellejan, Maier

TSG Ziegelhausen vs. TSG Germania Dossenheim: 22:34

Am vergangenen Sonntag war die TSG Dossenheim – ein selbsternannter Aufstiegskandidat der zweiten Kreisliga – zu Gast auf dem Köpfel. Von der klar besseren Tabellenplatzierung ließen wir uns jedoch nicht einschüchtern und kamen extrem stark in die Partie. Grundstein war dafür eine richtig gute Abwehrleistung, bei der wir gut gegenseitig aushalfen, den Gegner nur schwer in die Wurfzone kommen ließen und in kritischen Fällen rechtzeitig zurückzogen, um jene unnötigen Zeitstrafen zu vermeiden, die uns in den vorherigen Partien oft geschadet hatten.

Wir erkämpften uns so einige Bälle und konnten mehrere einfache Tore erzielen. Die überraschten Dossenheimer nahmen nach 15 Minuten beim Stand von 10:8 die erste Auszeit. Danach lief es leider deutlich schlechter für uns und man merkte deutlich, dass dieses intensive Anfangsviertelstunde viel Kraft gekostet hatte. Vor allem am Rückzugsverhalten haperte es. Die schnell umschaltenden Dossenheimer konnten so an unserer oft noch unsortierten Abwehr vorbei relativ einfache Tore erzielen.

Der langsam zunehmende Rückstand brachte Hektik in unseren Angriff. Unvorbereitete Abschlüsse und einfach Ballverluste waren die Folge. Auch weil wir uns nicht mehr so viel bewegten und weniger Zug zum Tor entwickelten, fiel das Torewerfen zunehmend schwer. Gerade nach Beginn des zweiten Spielabschnitts gingen uns vorne die Ideen aus. Fast 10 Minuten brauchten wir für 3 Tore, während Dossenheim seinen Vorsprung von 5 Toren vor der Pause auf 10 Tore ausbauen konnte. Doch auch in der Abwehr fehlte immer mehr die Schnelligkeit und Aufmerksamkeit, um Lücken zu schließen und die Anspiele an den Kreis zu verhindern. Bei Abpfiff leuchtete ein 22:34 von der Anzeigetafel.

Nichtsdestotrotz kann man auf der Anfangsviertelstunde aufbauen. Unsere Herren haben gezeigt, dass sie mithalten können, aber es ihnen noch an der Puste fehlt, um bessere Mannschaften längere Zeit zu ärgern. Unsere Herren werden diese Woche hart an ihrer Kondition arbeiten – am nächsten Wochenende treten sie dann auswärts im Kellerduell gegen den PSV Heidelberg an.

Es spielten: Huber und Mayer im Tor, Holub (1), Poggenhans (4), S. Matheis (5), C. Matheis, Lauer (6), Kling (2), Barabas, Specht (1), Wolf (2), Maier (1)

TV Dielheim vs. TSG Ziegelhausen: 35:25

"Ein Spiel zum Vergessen" - so lässt sich vielleicht das Spiel unserer Herren am vergangenen Sonntag gegen Dielheim zusammenfassen. Dabei begann das Spiel gar nicht mal schlecht für uns. Gegen den Absteiger aus Dielheim konnten wir gut mithalten. Wir spielten schnell lauerten auf Konter, so dass wir nach 5 Minuten in Führung gingen. Der erste Dämpfer folgte im direkten Gegenangriff als einer unserer Rückraumspieler in der 5. Minute nach einer sehr harten Entscheidung vom Platz gestellt wurde. Vor allem unser Angriff litt danach unter dieser Entscheidung, dennoch konnten wir weiterhin mithalten und die Führung etwas über die Runden retten.

Der zweite Dämpfer folgte etwa 10 Minuten später als nach einem Zweikampf am Kreis unser nächster Spieler unser nächster Spieler duschen gehen konnte. Geschockt von beiden Disqualifikationen kam ein deutlicher Bruch in unser Spiel. Im Angriff fehlten kreative Ideen und Bewegung, während wir uns in der Abwehr nicht mehr trauten, richtig zuzupacken. Dielheim zog an uns vorbei und baute bis zur Pause einen 8-Tore-Vorsprung auf.

Ärgerlicherweise fingen wir uns im Verlauf noch einige unnötige Zeitstrafen ein, die dazu führten, dass zu Beginn der zweiten Hälfte gleich zwei weitere Mitspieler aufgrund der 3x-2Minuten-Regel vom Platz geschickt wurden. Die 6 verbliebenen Feldspieler und zwei Torhüter brachten das Spiel dennoch mit viel Einsatz zu Ende. Obwohl der Drops spätestens nach der 4. Qualifikation längst gelutscht war und nahezu kein Spieler auf seiner Stammposition spielen konnte, kämpfte der magere Rest mit allen Kräften und bot Dielheim beachtliche Gegenwehr. Dennoch musste man sich mit 35:25 geschlagen geben.

Viel Zeit zum Wundenlecken bleibt nicht – schon am kommenden Sonntag geht es für unsere Herren weiter. Dann kommt die TSG Dossenheim zu Besuch auf den Köpfel.

Es spielten: Huber und Stafforst im Tor, Holub (2), S. Matheis (6), C. Matheis, Lauer (7/6), Poggenhans (5), Kling (1), Barabas (2), Coellejan, Wolf, Maier (2)

TV Neckargemünd vs. TSG Ziegelhausen: 34:27

Auch nach dem fünften Spieltag warten unsere Herren weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg. Dem TV Neckargemünd mussten sie sich nach 60 Minuten mit 34:27 geschlagen geben. Dabei hatte man sich nach der vorherigen guten Partie gegen Walldorf noch Hoffnungen machen dürfen, gegen den direkten Tabellenkonkurrenten die ersten Punkte einfahren zu können. Es gelang unseren Herren jedoch in keiner Phase des Spiels an diese gute Leistung anzuknüpfen.

Die wurde vor allem in der Abwehr deutlich, die gerade in der ersten Hälfte Aggressivität und Gedankenschnelle vermissen ließ. Stattdessen standen wir oft schlecht und waren häufig den entscheidenden Schritt zu spät. Viele Strafwürfe waren die Folge, die Neckargemünd sicher in Tore ummünzte.

Auch im Angriff wirkten wir, als hätten wir den Anpfiff verschlafen. Zwar kamen wir über Einzelaktionen zu vielen Toren, da unser Gegner ebenfalls eher passiv verteidigte, ansonsten spielten wir jedoch eher ideenlos, tempoarm und schlossen häufig unvorbereitet und überhastet ab. Da auch das Rückzugverhalten anfangs nicht stimmte, entwickelten sich aus diesen ungenutzten Chancen viele Konter für Neckargemünd. Bis zum Pausensignal lagen wir so mit 17:10 schon relativ aussichtslos zurück.

Die Halbzeitansprache gestaltete sich kurz und prägnant, entfaltete aber dennoch eine gewisse Wirkung. Unsere Herren schienen nun endlich aufzuwachen und machten nach vorne das Spiel merklich schneller. Wir überrannten so mit Kontern und über eine schnelle Mitte unseren zunehmend müderen Gegner. Unsere Torausbeute verbesserte sich dadurch deutlich und es gelang uns, dem weiteren Durchmarsch Neckargemünds zumindest etwas Einhalt zu gebieten.

Dennoch verhinderte unsere weiterhin mäßige Abwehrleistung, dass das Spiel noch einmal spannend wurde. Bei Abpfiff leuchtete so ein 34:27 von der Anzeigetafel – ein rückblickend sehr ärgerliches Ergebnis. Unsere Herren sind an diesem Wochenende leider zu spät aufgewacht und haben sich ihrer Normalleistung erst dann langsam genähert, als das Spiel bereits entschieden war.

Es spielten: Stafforst im Tor, S. Matheis (2), C. Matheis, Poggenhans (6), Kling (13/4), Barabas (2), Specht (3/1), Wolf, Coellejan (1), Maier

TSG Ziegelhausen vs. SG Walldorf Astoria: 23:24

Am zweiten Heimspieltag schrammten unsere Herren nur hauchdünn an den ersten Saisonpunkten vorbei und musste sich nach einer starken Leistung der SG Walldorf mit nur einem Tor geschlagen geben.
Unsere Herren kamen von Beginn an gut in die Partie und insbesondere in der Abwehr war im Vergleich zu den vorherigen Spielen eine klare Steigerung erkennbar. Wir attackierten recht früh und konnten so oftmals den Spielfluss unserer Gegner unterbinden.

m Angriff lief es hingegen nicht ganz so gut. Zwar bewegten wir uns gut und fanden oft im richtigen Moment die Lücke im Abwehrverbund, die Chancenverwertung ließ jedoch zu wünschen übrig. Viel zu oft scheiterten wir am gut aufgelegten Torhüter oder (fast noch öfter) am Aluminium.Das Spiel war somit eher torarm, jedoch nicht weniger spannend. Beim Stand von 11:12 ging es in die Kabine. Dieses Ergebnis war insbesondere deshalb beachtlich, als dass unsere Herren zahlreiche – oft auch diskutable – Zeitstrafen überbrücken musste. Diese vielen Unterzahlsituationen verkraftete das Team jedoch äußerst gut.

Die zweite Hälfte ähnelte der ersten in vielerlei Hinsicht. Unsere Herren hielten hinten die Konzentration hoch und konnten sich so auch einige Schwächen im Angriff leisten. Bis zum Ende blieb der Spielstand somit ungefähr ausgeglichen. Eine Minute vor Schluss lagen wir mit einem Tor hinten, vergaben jedoch die Chance zum Ausgleich. Im Gegenzug markierte Walldorf hingegen das 22:24 und sicherte sich so den Sieg, an dem auch unser Anschlusstreffer zum 23:24 Endstand nichts mehr ändern konnte.

Insgesamt wäre für unsere Mannschaft an diesem Tag auch ein Unentschieden gerecht gewesen und es waren nur kleine Faktoren und etwas Pech, das den ersten Punktgewinn verhinderte. Dennoch kann die Mannschaftsleistung sehr zufrieden stellen und lässt hoffen, dass es mit den ersten Punkten nicht mehr allzu lange dauern dürfte. Vielleicht klappt es ja schon am kommenden Wochenende beim Lokalrivalen Neckargemünd.

Es spielten: Huber und Stafforst im Tor, Holub, Poggenhans (4), S. Matheis (1), C. Matheis, Lauer (4/2),  Kling (4), Barabas (4), Specht (2), Wolf (2), Maier (2)

SC Wilhelmsfeld vs. TSG Ziegelhausen: 30:25

Einen besonders kurzen Anfahrtsweg hatten unsere Herren an diesem Wochenende: Am späten Samstagabend traten sie in der Wilhelmsfelder Odenwaldhalle an. Nach einer starken Leistung am vergangenen Wochenende mit einer am Ende knappen Niederlage sollte an diesem Abend endlich ein Sieg her.

Im Training in der Woche vorher hatten wir uns intensiv auf die kleine Wilhelmsfelder Halle eingestellt und so kamen wir von Beginn an gut zurecht. Besonders im Angriff lief es gut. Der gegnerische Block stand oft schlecht sortiert, so dass sich zahlreiche Chancen aus dem Rückraum oder über den Kreis ergaben. In der Abwehr waren wir jedoch häufig nicht konsequent und clever genug und bekamen vor allem die Anspiele und Übergänge an den Kreis nicht gut in den Griff. Dennoch lief die erste Hälfte in weiten Teilen ganz passabel und bei besserer Chancenverwertung wäre sicherlich auch ein besserer Halbzeitstand als ein 14:14 möglich gewesen.

Die zweite Hälfte verlief zunächst ähnlich ausgeglichen wie die erste. Jedoch stellten uns bald unsere vielen Zeitstrafen vor große Probleme. Insgesamt 5 Hinausstellungen (inklusive einer roten Karte) kassierten wir alleine in den letzten 20 Minuten. Infolge konnte Wilhelmsfeld seine Abwehr öffnen, so dass uns auf dem engen Spielfeld die Anspielstationen fehlten. Zahlreiche Ballverluste und Kontergegentore waren die Folge. Dadurch wurde unser Spiel zunehmend hektisch – klare Aktionen und gute Spielzüge fehlten im Angriff, während Wilhelmsfeld Tor um Tor davonziehen konnte. So lagen wir innerhalb von 8 Minuten plötzlich 9 Tore zurück. Auch wenn wir uns in den letzten 5 Minuten wieder steigerten und etwas herankämpfen, war dieser Rückstand zu groß, um ihn noch aufzuholen. Beim Stand von 30:25 endete die Partie.

Letztendlich haben schwache 8 Minuten unserer Mannschaft dieses Spiel entschieden, so dass mit Wilhelmsfeld das am Ende cleverere Team als Sieger vom Platz ging. Aber schon am nächsten Wochenende kann unsere Mannschaft wieder angreifen – dann kommt die SG Walldorf zu Besuch auf den Köpfel.

Es spielten: Huber und Stafforst im Tor, Holub, S. Matheis (1), C. Matheis, Poggenhans (6), Lauer (7/1), Kling (7), Barabas, Specht (4), Maier

TSG Ziegelhausen vs. SG Nußloch 3: 28:30

Zum ersten Heimspiel der Saison erwartete uns die dritte Mannschaft der SG Nußloch – ein relativ erfahrenes Team, das im Vorfeld durch einen Kantersieg gegen den PSV Heidelberg auf sich aufmerksam gemacht hatte. Leider hatten sich bei unserer Herrenmannschaft im Laufe der Woche einige Absagen angesammelt, wodurch unser endgültiger Kader äußerst dünn war.

Da Nußloch aus einem vollbesetzten Kader schöpfen konnte, nahmen wir uns vor, das Spiel ruhig und kontrolliert zu gestalten und unsere Kräfte sinnvoll einzuteilen. Dies gelang uns in der Anfangsphase sehr gut. Im Angriff lief der Ball mit Druck und Tempo. Die dadurch entstehenden Lücken konnten wir gut nutzen. In der Abwehr standen wir gut, hatten einen sicheren Rückhalt und konnten die vielen Anspiele an den Kreis zumeist verhindern. Schnell zogen wir so auf 9:2 weg.

In Folge einiger vermeidbarer Zeitstrafen durchbrachen wir jedoch unseren guten Spielrythmus. Nußloch stellte überdies die Abwehr um und brachte uns so in starke Schwierigkeiten. Der Ball lief nun mit deutlich weniger Druck, stattdessen dominierten Einzelaktionen unseren Angriff. Da sich auch in der Abwehr die Unaufmerksamkeiten mehrten, war unser Vorsprung bis zur Pause zusammengeschmolzen (15:15).

Auch im zweiten Spielabschnitt fanden wir zunächst kein probates Mittel gegen die Nußlocher Abwehr. Nußloch übernahm die Führung und konnte den Vorsprung bis 10 Minuten vor Schluss auf 5 Tore ausbauen.
Doch unsere Herren gaben nicht auf, erhöhten das Tempo und nutzten die Rückzugsschwächen der Gegner gut aus. Eine halbe Minute vor Schluss hatten wir uns - vom heimischen Publikum angetrieben - wieder bis auf ein Tor herangekämpft. Erst ein 7-Meter kurz vor Ablauf der Spielzeit besiegelte unsere Niederlage.

Trotzdem kann man mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden sein. Sie hat mutig gespielt und viel Moral bewiesen. Darauf wird es auch in der kommenden Woche ankommen, denn dann erwartet uns das allzeit junge Derby gegen den SC Wilhelmsfeld.

Es spielten: Huber im Tor, Holub, Poggenhans (7), S. Matheis (2), C. Matheis, Lauer (9/3), Kling (3), Barabas (3), Wolf (4)

TSV Germania Malschenberg II vs. TSG Ziegelhausen: 33:16

Nach einer viel zu langen Sommerpause sind unsere Herren am vergangenen Sonntag endlich in die neue Spielzeit gestartet. Gegner war dabei der TSV Malschenberg 2, der bereits vor einigen Wochen in die Runde gestartet war und uns mit zwei Siegen aus zwei Spielen direkt als Tabellenführer dieser noch sehr jungen Runde empfing.

Als größter Gegner sollte sich im Spielverlauf jedoch überraschenderweise der extrem mit Harz eingekleisterte Spielball entpuppen, der uns von der ersten Minute an vor gewaltige Probleme stellte. Mit dem für uns völlig ungewohnten Spielgerät gelang es in nahezu keinem Angriff den Ball sauber durchzuspielen. Dies war insbesondere deshalb ärgerlich, da die Malschenberger Abwehr sichtliche Probleme hatte, wenn wir den Ball schnell laufen ließen – der entscheidende Pass kam bei uns jedoch dann fast nie an. Malschenberg führte so sehr früh bereits mit 7 Toren.
Der Ball war jedoch nicht das einzige Problem an diesem Tag. Klar war auch erkennbar, dass es am ersten Spieltag noch oft an Automatismen und Spielpraxis fehlte. Vor allem in der Abwehr stimmten die Absprachen oft nicht richtig. Häufig wurde der Gegner erst zu spät attackiert, was zu vielen einfachen Gegentoren aus dem Rückraum führte, oder es wurde erst zu spät ausgeholfen.

Im Angriff mangelte es häufig noch am nötigen Selbstvertrauen und zu oft scheiterte man bei guten Chancen auch unglücklich am Aluminium.
Zur Halbzeit lagen wir mit 10 Toren bereits relativ aussichtslos im Rückstand. In Folge spielten wir dennoch besser und vor allem befreiter auf. Wir trauten uns mehr Abschlüsse zu und konnten so den Durchmarsch unseres Gegners zumindest teilweise abbremsen. Malschenberg machte dennoch weiter Druck und konnte insbesondere durch Konter in den letzten 10 Minuten den eigenen Vorsprung noch weiter ausbauen, so dass bei Abpfiff ein 33:16 von der Anzeigetafel leuchtete.

Insgesamt fällt trotz dieser hohen Niederlage eine Einordnung der Leistung unserer Mannschaft sehr schwer. Das sehr ungewohnte Spielgerät ist sicher der Hauptgrund für die äußerst wenigen erzielten Tore und die Differenz wäre unter normalen Umständen wohl viel geringer ausgefallen. Dennoch zeigten sich vor allem in der Abwehr auch noch Defizite unserer Mannschaft, an denen in den kommenden Woche jedoch mit Sicherheit noch gearbeitet werden wird.

Es spielten: Huber im Tor, S. Matheis (1), Poggenhans (2), C. Matheis, Lauer (6/2), Kling (5), Specht (2), Barabas, Maier, Wolf